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Der alte Mann
Kaum ein Geräusch war zu vernehmen, der Nebel hing noch tief, und alles schien zu schlafen. Das große Haus, einst ein wunderschönes Anwesen, verfiel immer mehr. Niemand bemerkte den alten Mann, der langsam durch den Hof, auf den Eingang zusteuerte. Die Tür ließ sich nur schwerfällig öffnen, Spinnweben und Staub, konnten dem ursprünglichen Glanz nichts anhaben. Er ging durch die langen Flure, die meisten Bilder hingen schief oder waren herunter gefallen. Als er ein bestimmtes Zimmer erreichte, schien die Zeit sich zurück zu drehen, alles wurde wieder lebendig, und als er die Tür öffnete, wurde er von einer hübschen jungen Frau empfangen. Sie umarmten sich, küssten sich, er war wieder ein junger Mann. Hand in Hand, gingen sie hinaus in den Garten, und wurden vom Wind, in den Sonnenaufgang getragen, der einem glücklich gestorbenen Mann, die Tränen von den Wangen trocknete.
[11.Jan.2005] |
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